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Vorbereitung: Mit einer Klinge das Kreuz "Zentrum" nachschneiden und an dieser Stelle über die Mittelachse auf den Plattenteller legen. Die Linie Radius geht nun durch das Zentrum der Platte. Senkrecht zu ihr stehen die Tangenten.

Der Tonabnehmer wird nach den Kanten des Systemträgers ausgerichtet in den Tonarm eingeschraubt. Der Arm wird ausbalanciert, und der Auflagedruck wird nach Systemwerten eingestellt.

Der Tonarm wird abgesenkt, dabei soll der Tonabnehmer mit seiner Nadelspitze bei 66 mm "landen". Wahrscheinlich fluchten (=parallel-liegen) Systemkanten und die Tangenten der Schablone noch nicht miteinander. Jetzt verschieben wir den Arm auf der Schablone so, daß die Tangenten mit dem System fluchten. Wenn man nun von der Seite peilt, kann man sehen, um wieviele mm der Tonabnehmer vor oder zurückgesetzt werden muß, damit er auf dem Radius bei 66 mm zu liegen kommt und gleichzeitig mit den Tangenten parallel liegt. Zur Kontrolle wiederholt man den Vorgang bei 120 mm . Hier außen macht sich ein Fehler jedoch deutlich weniger bemerkbar als am Ende der Platte bei 66mm. Der beste Auflagedruck ist meist im oberen Drittel des vom Hersteller empfohlenen Bereichs. Um den Tonabnehmer parallel zur Platte auszurichten (vertikaler Abtastwinkel), sollten keine Distanzstücke unter dem Tonabnehmer eingesetzt werden, sondern der Tonarm im Sockel abgesenkt oder angehoben werden. Hängt der Arm im Drehzentrum etwas höher, ist die Wiedergabe etwas höhenbetonter und impulsiver.
 
 

So schließt man den Tonabnehmer an:

ROT + rechts - GRÜN WEIß + links - BLAU

Distanzstücke zwischen System und Headshell (Tonkopfträger) lieber meiden, wenn das System auch direkt aufgeschraubt werden kann. Eine geklebte (korrekt justierte) Verbindung ist noch besser: Festigkeit hat absolute Priorität. Die Schrauben werden von unten (sie würden beim Drehen oben in den Langlöchern wegrutschen) durch die Schraublöcher des Systems und das Headshell gesteckt und ohne Unterlegscheiben mit den Muttern verschraubt. Die Schrauben sind in dem System gut geführt. Imbusschrauben kann man fester anziehen als normale Schlitzschrauben.

Wenn alle Teile spielfrei eingesetzt werden, kann nichts klappern. Alle Elastizitäten bewirken Resonanzen mit angekoppelten Massen. Festigkeit garantiert die beste Lebendigkeit im Klang. Damit das Tonarmlager nicht klemmt, hat es ein minimales Spiel. Zuviel Spiel verschlechtert die Klangqualität. Tonarme mit abnehmbarem Headshell haben Festigkeitsprobleme an der Steckverbindung (mechanisch und elektrisch).

Für Anfänger: Das Tonarmgegengewicht soll zunächst so gedreht werden, daß der Arm mit montiertem System sich waagerecht auspendelt. Die Skala wird nun auf Null gestellt. Der Arm ist immer noch in Waage. Jetzt wird das Gegengewicht verdreht, bis der gewünschte Auflagedruck erreicht ist.

1p (Pond) entspricht 9.81 mN (vereinfacht 10 milli - Newton). Wenn der Plattenspieler genau waagerecht aufgestellt wird, kann das Schwingchassis genau senkrecht ausschwingen. Auf horizontale (=Dreh-)Bewegungen reagiert jeder Tonarm mit Ausgleichsbewegungen wegen seiner Massenträgheit, dann werden Klangbeeinträchtigungen hörbar. Laufruhe und stabiler Stand sind daher höchstes Gebot.

Zum Tisch : Bewährt hat sich als Material für die Platte : 8 mm MDF (mitteldichte Feinspanplatte), weil es breitbandig resoniert und gleichzeitig gute innere Dämpfung besitzt. (Mit einem Schallgeber und Körperschallmikrofon hat Phonosophie Feldforschung betrieben). Das Untergestell ist am besten aus erstklassigem Stahl, mit Spikes nach unten und nach oben. Bei 4 Spikes muß jeweils einer justierbar sein, der dann gekontert werden muß. Die Dichte des Stahls spielt eine Rolle, denn eine hohe Schallgeschwindigkeit verlagert Resonanzprobleme zu den hohen Frequenzen hin. Vertikale Schwinguungen sind zulässig, weil die interne Federung der Geräte sie aufnehmen kann, laterale müssen unterdrückt werden. Das Gegenmoment des Antriebs soll gleichzeitig möglichst spielfrei abgeleitet werden (an hohe Masse >Boden angekoppelt werden). Welche Tendenz Ihr Tisch bekommen soll, können Sie durch zwei einfache Experimente bestimmen: 1. Stellen Sie den Plattenspieler auf 4 Pakete Tempotaschentücher direkt auf den Fußboden. 2. Stellen Sie den Plattenspieler hinter die Tür des benachbarten Zimmers, führen Sie das Kabel durch den Spalt, betreiben Sie den Plattenspieler unter Ausschluß der Rückkopplungen von Luft- und Bodenschall. Vielleicht stimmen Sie mir zu, daß das so (2.) gewonnene sterile Klangbild zwar genauer erscheint, aber weniger Leben enthält, weniger Spaß beim Hören macht. Es ist weniger "drin". So wie die richtige Menge Salz eine Suppe verbessert, muß das richtige Maß an Mittkopplung bestimmt werden. Ein Betonklotz mit einem halben Kubikmeter Inhalt wäre ein Masse-extrem, an dem Schwingungen reflektiert würden (eventuell schlecht, abhängig von den Füßen am Plattenspieler), dieselbe Sandmenge hätte wesentlich mehr innere Dämpfung, deshalb ziehe ich vor, ein bis zwei Brunnenringe (bis ca 75 cm hoch) mit feinem Sand zu füllen und den Plattenspieler so in den Sand zu stellen, daß die Zarge (Chassis) noch 1 cm herausragt. Direkt an der Wand sind die Druckknoten der Raumresonanzen, dieser Standort ist weniger geeignet.

Probieren Sie bitte einmal aus, wie Ihr Plattenspieler mit Batterien oder Akkus spielt(vorausgesetzt, er hat eine Motorregelung und hat ein Gleichspannungsnetzteil. Sie werden überrascht sein ! Und : legen Sie ein Blatt Papier unter den Fuß, der dem Motor am nächsten ist......

  schwindigkeit verlagert Resonanzprobleme zu den hohen Frequenzen hin. Vertikale Schwinguungen sind zulässig, weil die interne Federung der Geräte sie aufnehmen kann, laterale müssen unterdrückt werden. Das Gegenmoment des Antriebs soll gleichzeitig möglichst spielfrei abgeleitet werden (an hohe Masse >Boden angekoppelt werden). Welche Tendenz Ihr Tisch bekommen soll, können Sie durch zwei einfache Experimente bestimmen: 1. Stellen Sie den Plattenspieler auf 4 Pakete Tempotaschentücher direkt auf den Fußboden. 2. Stellen Sie den Plattenspieler hinter die Tür des benachbarten Zimmers, führen Sie das Kabel durch den Spalt, betreiben Sie den Plattenspieler unter Ausschluß der Rückkopplungen von Luft- und Bodenschall. Vielleicht stimmen Sie mir zu, daß das so (2.) gewonnene sterile Klangbild zwar genauer erscheint, aber weniger Leben enthält, weniger Spaß beim Hören macht. Es ist weniger "drin". So wie die richtige Menge Salz eine Suppe verbessert, muß das richtige Maß an Mittkopplung bestimmt werden. Ein Betonklotz mit einem halben Kubikmeter Inhalt wäre ein Masse-extrem, an dem Schwingungen reflektiert würden (eventuell schlecht, abhängig von den Füßen am Plattenspieler), dieselbe Sandmenge hätte wesentlich mehr innere Dämpfung, deshalb ziehe ich vor, ein bis zwei Brunnenringe (bis ca 75 cm hoch) mit feinem Sand zu füllen und den Plattenspieler so in den Sand zu stellen, daß die Zarge (Chassis) noch 1 cm herausragt. Direkt an der Wand sind die Druckknoten der Raumresonanzen, dieser Standort ist weniger geeignet.

Probieren Sie bitte einmal aus, wie Ihr Plattenspieler mit Batterien oder Akkus spielt(vorausgesetzt, er hat eine Motorregelung und hat ein Gleichspannungsnetzteil. Sie werden überrascht sein ! Und : legen Sie ein Blatt Papier unter den Fuß, der dem Motor am nächsten ist......