CD-Tuning magnetisch
CD-Tuning elektrisch
CD-Tuning kristallisch
CD-Tuning optisch
CD-Tuning mechanisch
CD-Tuning thermisch
Grundlagen der CD-Herstellung
Erläuterung der Fachausdrücke
Clarifier hier bestellen
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CD-Tuning magnetisch
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Wir kennen kein Zubehör für
die CD, welches eine so verblüffende Wirkung zeigt! Mit dem Clarifier
behandelt, bekommt die CD Ihren differenzierteren, klareren, dynamischeren,
detailreicheren und transparenteren Klang zurück. Unsaubere S-Laute
werden erträglich. Streicher sind brillant und "sägen" nicht.
So benutzen Sie den Clarifier: Legen Sie die CD auf das Gerät und betätigen den Schalter für 10-20 Sekunden bis die höchste Drehzahl erreicht ist, lassen die CD auslaufen (!!), dann legen Sie die CD wie gewohnt in Ihren Player. Die CD hat nun keine unregelmäßig verteilte Ladung mehr, die den Laserstrahl abgelenkt, gestört und verrauscht hat. Sie klingt jetzt in jeder Beziehung besser! Wir empfehlen, den Clarifier vor jedem Abspielvorgang anzuwenden, die Wirkung auf den Klang hält länger als eine gute Stunde an. |
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Der Bedini Clarifier verändert die CD mit Magnetismus, die CD rotiert über einem Permanentmagnet und einer Spule. Nach dem Prinzip des Dynamos (genauer: der Barlowschen Scheibe) wird eine Spannung in der rotierenden CD durch das Magnetfeld erzeugt, indem die Elektronen gezwungen werden, Lorentz-Kraft des Magnetfelds und der Drehung sich neu zu ordnen: Die Elektronenverteilung im CD-Material wird homogener, die davon abhängige Lichtbrechung und Streuung werden gleichmäßiger über die Spur, der Abtastvorgang wird befreit von Jitter (Verzittern der Impulsflanken) und von bestimmten Rauschkomponenten. (gemeint ist: Ladung, die den lokalen Brechungsindex beeinflußt, Rotation->wechselnde Ladungen über die Spur ->wechselnder Brechungsindex). Die Drehbewegung sorgt dafür, daß sich konzentrische Ringe mit gleichen Spannungszustände bilden. Der Laserstrahl tastet dann jeweils eine Zone gleichen Potentials auf seiner Spur ab |
Kommentar: Der Bedini Clarifier ist einfach in der Handhabung und kann mit Batterie oder Netzteil betrieben werden. Akkus sind erheblich preiswerter und umweltfreundlicher als Batterien, müssen hier aber hohen Strom (bis 800mA) abgeben können. Wir raten zu einem Steckernetzgerät bis 12Volt=, weil der Effekt mit höherer Drehzahl und stärkerem Magnetfeld zunimmt (Nach Faraday/Barlow 1822: Spannung in der rotiernden Scheibe: U= 2Pi Drehzahl x Magnetfeld B x Radiusquadrat). Unipolarinduktion Unipolarmaschine |
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Alternativ dazu kann man den Furutech
RD-1 bzw Nachfolger Furutech RD-2 benutzen, mit dem die CD entmagnetisiert
wird, keine rotierenden Teile! Besuchen Sie die Website Furutech
Preis Euro 389.- incl. ausführl. dt. Anleitung |
| Klangunterschied Clarifier / Furutech: Während der Clarifier eine schlankere und hellere Wiedergabe bei besserer Auflösung und Raumabbildung bewirkt, wird das Klangbild mit dem Furutech wärmer und homogener bei besserer Auflösung und Raumabbildung. | Gemeinsamkeiten der Klangeffekte mit Clarifier / Furutech: Bessere Auflösung und Raumabbildung, mehr Ruhe und weniger "nervige digitale Artefakte" |
| CD-Tuning
elektrisch
Die Elektronenverteilung im CD-Material ist allein schon wegen der Entnahme aus der Hülle gestört, die CD ist aufgeladen. Mit einem Stück Aluminiumhaushaltsfolie, 15 cm x 30 cm kann man die CD einwickeln: CD auflegen, Folie umschlagen, kurz liegen lassen, fertig: Die CD wird durch beidseitigen Kurzschluß entladen, die Elementardipole im Kunststoff sind nicht mehr polarisiert, freie Elektronen haben sich gleichmässig verteilt. Die CD klingt nun räumlicher, runder, weniger zischig. Unsere Erfindung, angewandte Physik, mehr Spass zum Nulltarif! Tendenziell ähnlich wie Furutech, aber nicht so nachhaltig. |
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| Nimmt man die CD aus der JewelBox, trennt
man Ladungen, die CD ist undefiniert aufgeladen. Mit dem Zerostat 3 kann
eine Menge Ladungsteilchen von der Spitze ausgehend auf die CD gespritzt
werden, bis die CD diese Ladung angenommen hat, dann stoßen die gleichnamigen
Ladungen sich ab. Man drückt die Taste langsam durch, läßt
sie langsam wieder los. Der zentrale Piezokristall erzeugt die Elektrizität.
Die so entladene CD klingt plastischer und die Höhen nerven nicht.
Dieser Artikel ist aus den 70er Jahre zur wirkungsvollen Schallplattenentladung bekannt, mittlerweise in der 3. Generation. Der Artikel wird unter anderem eingesetzt, um kleine Teile zu entladen, die auf Präzisionswaagen gewogen werden sollen. Zerostat 3 Preis Euro 72.- |
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Optisch alternativ
Optisch alternativ
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Die tatsächliche Pitabformungsqualität
läßt mit höherer Auflagenzahl nach. Dies ist einer der
vielen Gründe, weshalb Billig-CDs grausam klingen können und
den Wunsch nach Klangverbesserung wachrufen.
Da das Abtastprinzip der CD auf Interferenz basiert, muß jede weitere Interferenz-Störung des Strahls mit seinen vom schrägen Rand der Pits und von den Innenloch/ Außenkanten reflektierten Resten vermieden werden, da diese das Ergebnis negativ beeinflussen würden (verrauschen). Aus der Spiralform der CD-Spur und der Badewannenform der Pits mit ihren tangentiellen aber in der Tiefe schrägen Flanken ergibt sich zwangsläufig, daß Laserstrahlanteile seitlich (radial) abgelekt werden, sich nach innen und aussen auf dem Radius bewegen und am Außenrand und Mittelloch wieder genau auf den Ausgangs- (=Abtast-) punkt zurückgespiegelt werden. Das Fermatsche Prinzip besagt, daß der tatsächliche Lichtweg zwischen zwei vorgegebenen Punkten A und B, verglichen mit hypothetischen Nachbarwegen, zwischen diesen Punkten minimal ist. Wenn wir die Abtastung sauberer gestalten wollen, müssen wir unerwünschte Wege des Laserstrahls absorbieren oder abschwächen oder umlenken. Verschiedene Maßnahmen führen zur Klangveränderung: Um die CD wird mit einem schwarzen oder grünen Filzstift am Außenrand und Mittelloch ein Film gemalt, der diffuse Anteile von Laserstrahl absorbiert (Edding 330 / 3000, mattschwarzer Fotolack). Es kann auch ein Ring um die CD gelegt werden, (Audio Technica-grün-, Navcom-schwarz-), der die CD gleichzeitig mechanisch dämpft. Eine Alternative ist ein Mittel, das mit einer sehr hohen Oberflächenspannung die CD so glättet, daß Strahlanteile die CD verlassen, statt reflektiert zu werden (AudioSelection Bitstream, CD-Control, Finyl, ). Als dritte Möglichkeit könnte man mit 400er Schmirgelpapier die Kanten aufrauhen, was den ohnehin diffusen Strahlrest weiter zerstreut, sodaß nur ein sehr kleiner Teil zum Abtastpunkt zurückkommt. Nach unseren Erfahrungen führt das Schmirgeln und die Behandlung mit CD- Der Klang wird etwas wärmer (nur beim Schwärzen und bei Ringen), die räumliche Abbildung ist weiträumiger und punktgenauer bei gleichzeitig angenehmer Hochtonwiedergabe (trifft auf alle Maßnahmen zu). Je nach CD fordern verschiedene Aufnahmen und Preßqualitäten unterschiedliche Maßnahmen. Ausprobieren !!! Spitzenqualität wie Denon Gold-CDs sind kaum noch zu verbessern, eher verschlechtert sich das Ergebnis, wenn der Hersteller bei kleinen Auflagen erstklassiges Material verwendet hat. Dann bleibt nur der Clarifier. Anschrägen und Schwärzen/Grünfärben der Außenkante (Methode Schneider/Schrott). |
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Gläss, CD-Improver
Ein Gerät von Gläss, praktisch zum Kantenfräsen bei 36° Winkel kostet Euro 459.- Mit den angeschrägten Kanten wird
das vagabundierende Laserlicht in der CD von der Aussenkante reflektiert,
dank der Schräge aber nicht zum Abtastpunkt zurück, sondern
ins Abseits. Das Klangbild wird luftiger, räumlicher, freier. Ob dann
mit einem grünen oder schwarzen wasserfesten Stift die Absorption
des Laserstrahls noch verstärkt wird, wird dem Benutzer freigestellt.
Mit einem schwarzen Edding 3000 wird der Bass druckvoller, gewichtiger.
Ein Staubsauger wird mit einem Adapter
angeschlossen, um die Späne beim Anfasen abzusaugen.
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Optisch und mechanisch
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White-Mirror No.1
Die CD- Auflage aus Compositmaterial ist weiß und auf einer Seite sehr fein aufgeraut. Die raue Seite wird auf die CD-Oberseite aufgelegt, damit wird das Restlicht vom Laser, welches durch die CD dringt, diffus zerstäubt. Gleichzeitig dämpft die Scheibe CD Vibrationen. Die CD klingt nun räumlicher, runder, wärmer, plastischer, es gibt deutlich mehr Musik! Preis neue Version Euro 25.- |
| Sicomin Evolution II | Das Kevlar/Carbonfaser-Geflecht in Form einer Auflagescheibe dämpft Mikrovibrationen in der CD und erzeugt ein wärmeres, grundtonreicheres Klangbild |
| ART Graphitauflage | Die dünne feste CD-Auflage ist etwas bruchempfindlich, hat hohe innere Dämpfung |
| Autotechnica Kupfer-Auflage | Die schwere Scheibe mit elektrischer Leitfähigkeit war die erste Auflage ihrer Art und verträgt sich nicht mit vielen weich aufgehängten Laufwerken |
| Autotechnica Keramik-Auflage | Die leichte Scheibe mit hoher Festigkeit stabilisiert gegen Flatterbewegungen |
| Ringmat - Statmat | 3 zusammengeheftete Folien helfen auch gegen statische Aufladungen |
| Peter Belt Rainbow Folie | Elektretfolie mit bunten Flecken wirkt überwiegend elektrostatisch |
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Aus einem Papiertaschentuch wird ein Kreis
Ø 35mm ausgeschnitten und mit 6 Einschnitten aufgeteilt. Eine, besser
zwei oder drei Lagen der dünnen, weichen (!) Papiere werden abgenommen,
und drei, also jedes zweite der so gebildeten Segmente, werden durch das
Mittelloch der CD gesteckt, nach außen umgeklappt und flach an die
CD gedrückt. Wenn der Player die CD nicht nimmt, müssen weniger
Lagen Papier benutzt werden (Unterseite auf einlagig reduzieren) oder man
muß das Papier im Mittelloch von unten ein bißchen hochdrücken,
eventuell mehrmals aus- und einfahren. Alte Philips Player brauchen ein
Loch in der Mitte. Ein Papier hält meist mehrere Abspielvorgänge,
bis es getauscht werden muß. Um die Focussierung nicht allzusehr
zu beanspruchen, sollte das Papier unten glatt und nicht geknickt sein.
Aus einem Päckchen Taschentücher lassen sich bis zu 900 Interfaces
herstellen ! Kostet: praktisch nix !
Das Klangbild wird deutlicher, sauberer, luftiger, spontaner und plastischer - weniger "digital". |
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| Originalidee aus England: Die CD wird
eingefroren, dann (sehr!!) langsam aufgetaut und soll dann besser klingen.
Die englische Sunday Times hat einen Versuch vor Publikum demonstriert
und bestätigt bekommen. Die deutsche Presse hat das Thema aufgenommen
und vor allem Skepsis geäußert.
Unsere Versuche haben gezeigt: nicht allein das Tiefgefrieren, sondern auch das allmähliche Auftauen scheint das Geheimnis zu sein. Zu schnell aufgetaute CD´s klangen im Baß eher sumpfig, das Klangbild war eher matschiger geworden. Dagegen die anderen (s.u.) besser durchgezeichnet, weniger Kompressionseffekte bei den lauten Passagen, mehr Raumtiefe bei angenehmem Timbre. Die anderen sind die, die besonders langsam aufgetaut wurden. So sind wir vorgegangen: 1. Tag: Jede CD wird in einen Gefrierbeutel getan, als Schutz vor Kondenswasser und vor Zerkratzen im Eisfach. 2. Tag: Die durchgefroren CD´s werden gestapelt und mit Kälteakkus flankiert. Dieses Paket wird in eine Gefrierguttragetasche aus Styropor/ Aluminiumfolie gepackt und bleibt noch eine Weile im Gefrierschrank. 3. Tag: Das so gut isolierte Paket wird nun in eine Campingkühltasche gepackt mit extra Kälteakkus gepuffert. Die verschlossene Tasche bleibt über Nacht auf dem Balkon und kommt am 4. Tag: in den kühlsten Raum in der Wohnung. Nachts wird die Tasche auf den Balkon gebracht und geöffnet, am 5. Tag im kühlen Raum geöffnet gelagert. Abends können die CD`s entnommen werden und gespielt werden. Natürlich kann man von dieser Methode abweichen und innerhalb von 6h auftauen, wenn es nur wirklich auch solange dauern würde und gleichmässig wäre! Die sehr geringe Masse der CD kann kaum Temperatur speichern, wird sie - wie die Presse berichtet- tiefgekühlt in ein Handtuch gewickelt, ist sie innerhalb weniger Minuten auf Raumtemperatur. Von allmählichem Auftauen kann kaum die Rede sein. Die von uns beschriebene alternative Methode ist aufwendig - und erfolgreich. Ein Versuch lohnt sich (am besten bei einer CD, die zum Vergleich doppelt vorhanden ist). Lohnenswert, weil die Wirkung lange anhält, im Gegensatz zu vielen anderen Maßnahmen rund um die CD. Erklärungsversuch: Kristalle und Kunststoffe fallen in die nicht-lineare Optik aufgrund ihrer Gitter/Molekülstruktur. Beim Preßvorgang der Herstellung werden dazu noch unter Druck Versetzungen entstehen. Das alles sorgt für Unregelmäßigkeiten beim Abtasten: Jitter- Verzittern der Impulsflanken des Lasersignals. Typische Folge- die CD klingt "digital" dünn, nervig und flach(breit). |
Keine der obigen Methoden kann durch eine
Messung einfach und leicht nachgewiesen werden, dagegen kann Jeder ihre
Wirkung hören ! Da alle Fehler, die reduziert werden, keine einheitliche
Struktur haben, sondern diffus verteilt sind, kann die Steigerung nur im
Bereich geringerer Rauschkomponenten oder erhöhter Reinheit wahrgenommen
werden. Ruhe und Reinheit kann man genausowenig messen wie räumliche
Abbildung!
Das
derzeit schwer Messbare
trägt entscheidend zum Realismus und zum entspannten Hören
digitaler Tonträger bei(CD und DVD)! Erklärbar ist es allerdings
im Wesentlichen schon mit den Erkenntnissen der Physiker des 19. Jahrhunderts
(gemeint sind die Physiker, die vor 1900 geboren sind und bereits vor hunderten
Jahren entscheidende Gesetze formuliert haben, Pierre
de Fermat, Willebrord
van Roijen Snell "Snellius" James
Clerk Maxwell*18311879 David
Brewster *1781 1868) Peter
Barlow (*1776 1862) Michael
Faraday (*1791 1867 Hendrik
Antoon Lorentz *18531928 Friedrich
Pockels (*18651913)
Michael Faraday (*1791 1867
Es gibt auch CDs,
die auf manchen CD-Playern nicht laufen, weil sie den Red-Book Standards
nicht entsprechen. Da hilft kein Tuning, nur Rückgabe an den Händler.
| FL-electronic / NeuklangMühlenpfordtstr.5
38106 Braunschweig Tel.: 0531 / 342155 Fax: 0531 / 344900 E-Mail: info@FL-electronic.de |
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http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2003/0022/data/dissjk.pdf
http://www.stereophile.com/asweseeit/822/
...Auch bei erhöhten Anwendungstemperaturen, z.B. im Automobil, wo im Schalttafelbereich Temperaturen bis 100 Grad keine Seltenheit sind, bleiben die Platten aufgrund der hohen Erweichungstemperatur verzugsfrei. Da es dauerhaft amorph und seine Wasseraufnahme äußerst gering ist, droht auch von Seiten der Luftfeuchtigkeit oder durch eine Kristallisation der Moleküle keine Gefahr.
Im Gebrauch unterliegt die CD zwar keinen besonderen Anforderungen hinsichtlich der Zähigkeit, allerdings dürfen bei der Fertigung keine Mikrorisse entstehen. Notwendig ist deshalb ein hohes Fertigungsniveau bei bestmöglicher Fließfähigkeit. Forderungen, die sich kunststofftechnisch widersprechen und in kaum einer anderen Anwendung so kompromißlos zu erfüllen sind. Gleichzeitig hat sich der Produktionszyklus von über 20s im Jahr 1984 bis 1995 auf unter 4s reduziert.
.. Sowohl die Reduzierung der Zykluszeit als auch die Erhöhung der Speicherkapazität stellen gleichermaßen hohe Anforderungen an die Eigenschaften und damit an die Funktionalität des Informationsträgers. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, wurde der neue Polycarbonattyp (Typ Makrolon DP 1-1265)entwickelt. Bild 2 Einfluß der Viskosität von Polycarbonat-Produkten zur Herstellung von CDs auf den optischen Gangunterschied einer CD. Die Graphen zeigen eine Halbierung der Werte gegenüber dem Standardmaterial.
Reduzierung der Zykluszeit
Die Gesamtzykluszeit für das Spritzgießen
von CDs und DVDs setzen sich aus zwei Sequenzen zusammen. Eine Sequenz
wird ausschließlich durch die mechanischen Abläufe Werkzeugbewegung
und Teileentnehme bestimmt, während die andere primär vom Werkstoff
abhängig ist: plastifizieren, einspritzen, halten, kühlen.
Im wesentlichen bestimmen die drei Qualitätsparameter
Innenwölbung, Doppelbrechung und Pitabformung das Verarbeitungsfenster
der CD-Produktion, in dem Änderungen vorgenommen können. Eine
erfolgreiche Materialmodifizierung bei gleichzeitiger Reduzierung der
Zykluszeit setzen diese Parameter die Grenzen für eine Prozeßoptimierung
mit einem bestimmten Material. So führt eine kürzere Zykluszeit
automatisch zu einer höheren Doppelbrechung, während eine
Verbesserung der Pitabformung durch eine höhere Werkzeugtemperatur
zwangsläufig die Kühlzeit und damit die Zykluszeit verlängert.
Einfluß der Viskosität
Die Doppelbrechung des Trägermaterials
ist als direktes Maß für die Spannung in der Platte von besonderer
Bedeutung bei der Materialentwicklung. Neben den Prozeßparametern
ist die Doppelbrechung abhängig von der Molekularstruktur,
der materialspezifischen rheooptischen Konstante sowie den rheologischen
Eigenschaften des Werkstoffs. Bild 2 zeigt den starken Einfluß der
Viskosität auf den optischen Gangunterschied der CD ...
Die Pitabformung ist im allgemeinen abhängig von
den Maschinenparametern, der Werkzeugtemperatur der Kühlzeit und dem
Nachdruck. Ebenso ist sie aber auch eine Funktion der Schmelzviskosität
des Materials. Dies Senkung der Schmelzviskosität um etwa 20 Pa s
führt zu einer deutlichen Verbesserung der Pitabformung, was an der
Erhöhung des HF-Signals 1II abzulesen ist Bild 4 zeigt Zusammenhang
zwischen Pitabformung und Viskosität von Polycarbonat-Produkten. das
Standardmaterial bringt 62% HF Signal, das DP1-1265 bringt 67%, nach 60min
Spielzeit zeigt die Grafik einen Abfall um jeweils 2% auf 60% bzw 65%.
Bil 5 zeigt den Zusammenhang von Innenwölbung einer
CD und Viskosität. das DP1-1265 zeigt halbierte Werte der Durchbiegung
Die Diagramme belegen, daß ein Polycarbonat mit
einer geringeren Schmelzviskosität (Typ Makrolon das DP1-1265) ein
breiteres Verarbeitungsfenster bietet, um die wichtigsten qualitätsbestimmenden
Eigenschaften Doppelbrechung, Pitabformung und Innenwölbung
einer CD zu realisieren. Dieser Vorteil kann genutzt werden, um entweder
die wesentlichen höheren Anforderungen einer DVD zu erfüllen
oder aber die Zykluszeit bei herkömmlichen CDs oder CD-ROMs weiter
zu verringern, sofern die Zykluszeit von diesen Parametern eingeschränkt
worden ist. Bild 6 zeigt die konstant geringe Doppelbrechung bei 30nm,
während Standardmaterial von 50nm bis 70nm variiert bei Verkürzung
um 0 bis 0,5 sec.
Doppelbrechung : Aufspaltung eines Lichtbündels in zwei senkrecht zueinander polarisierte Teilbündel mit versch Fortpflanzungsgeschwindigkeit und Brechzahl (Entdeckt 1669 von Bartholinus am Doppelspat). Auch bei Kunststoffen - erkennbar am Schillern der CD
HF-Signal 1II : Nutzsignal bei der CD-Abtastung
Pitabformung: Für das Nutzsignal bei der CD-Abtastung sind entscheidend die Vertiefungen -Pits- und -nicht Pits: Lands- dazwischen die Übergänge -Flanken-.Sind die Flanken sauber und steil gibt es saubere Signale. Nutzen stückzahlbedingt die Preßmatritzen ab, verschwindet die saubere Flanke, diffuse Mehrfachreflexion des Strahls in die CD geschieht. Auch die Materialviskosität entscheidet bei der Abformung.
Rheologie : Teilgebiet der Physik betr. Beschreibung, Erklärung, Messung der bei der Deformation und beim Fließen hochviskoser Flüssigkeiten, plast. Massen und fester Körper unter Einwirkung äußerer Krafte auftretender Erscheinungen
Rheooptik: optischer Aspekt der Rheologie
Viskosität, Zähigkeit, innere Reibung (Einheit Pascalsekunden) Gase: die V. steigt mit zunehmender Temperatur. Damit Flüssigkeiten strömen, müssen Moleküle ihre Platze tauschen, was wegen der hohen Dichte mit der Überwindung einer Aktivierungsenergie verbunden ist. Die V. nimmt daher mit steigender Temperatur ab.
Lichtbrechung:
Snellius formulierte im Jahre 1620 das Gesetz über
die Lichtbrechung,.... heute kennen wir nichlineare Optik, Maxwell,
Planck und Einstein, Licht als elektromagnetische Welle, KEIN Konflikt
zwischen den verschiedenen Lichttheorien, da es eine neuzeitliche Theorie
gibt, die alle Phänomene erklärbar macht.. dabei schwingt Energie
auf magnetischer Ebene und geht über in eine elektrische Ebene, beide
stehen senkrecht aufeinander wie Lage- und Bewegungsenergie beim Pendel.
Übrigens: die meisten Menschen glauben, daß das Pendel langsamer
schwingt, wenn man das Gewicht erhöht, dabei entscheidet doch die
Länge... Wenn ein Kind auf einer Schaukel sitzt, ist der Schwerpunkt
aufgrund der Körpergröße weiter unten, das Pendel schwingt
langsamer, beim Erwachsenen, der schwerer ist, ist der Schwerpunkt weiter
oben, also, er schwingt schneller. Verlagerung des Schwerpunkts nach unten
bringt die Schaukel in Schwung, man ändert die Länge des Pendels....Bei
genauer Betrachtung muß man manchmal von seiner vorschnellen Vorstellung
abweichen.
Zurück zur Lichttheorie, nachzulesen in der Literatur
der 60er Jahre unseres Jahrhunderts, nicht geeignet für die Schule
, weil didaktisch nicht hinreichend reduzierbar. Nicht so einfach, wie
die Welt vor 300 jahren noch erschien.
Lichtbrechung ist eine Funktion der Dielektrizitätskonstante
(sie tritt an die Stelle der traditionellen Dichte), diese Dielektrizitätskonstante
ist in Kunststoffen nicht homogen, auch nicht in der angrenzenden Luft,
wenn sich die CD dreht. Bei Bahngeschwindigkeit um 1m /sec und Daten bei
2MBit/sec muß man schon etwas genauer betrachten, was mit dem Strahl
passiert: Der Strahl verläßt das Laufwerk,
welches ruht, ebenso die erste Luftschicht dort. Bei der drehenden CD haftet
die Luft an der Scheibe. Dazwischen wird die Luft verwirbelt, so wie im
Sommer die Luft über dem heißen Teer. Man nennt es nichtlineare
Optik. Ich nenne diesen Bereich Flimmerzone. Wir arbeiten an einer Lösung
dieses Problems für ein ultimatives CD-Laufwerk. In der CD wird das
Material unter Druck in eine Form gepreßt, gereinigt, mit Aluminium
gesputtert, lackiert, bedruckt... Unter Druck ändert sich die Dichte,
das kommt dem Begriff der Schulphysik nahe. Auch ändert sich in dem
Material bei der schlagartigen
Erstarrung das elektrische Verhalten (siehe Elektrete)
Kunststoffe haben mit ihrer Molekülstruktur (Poly..) Ähnlichkeiten
mit Kristallen, deshalb gibt es auch bei ihnen Doppelbrechung und nicht-lineare
Optik. In der CD ist eine hauchdünne leitfähige Schicht
Aluminium, stabil, isoliert. Dreht sich die CD gegenüber einem Kunststoffchassis,
trennen sich die Ladungen, das ist ein Problem, wir haben eine Lösung
dafür. Ich vergaß zu erwähnen, daß wir die CD von
der Hülle trennen, beide nicht leitfähig, auch hier lädt
sich die CD beim Trennen auf. Entlädt man einen Folienkondensaor durch
Kurzschluß, baut sich danach wieder eine Spannung auf. Azubis kennen
diese Effekte aus der Lehrwerkstatt, beliebter Spaß einen Kondensator
demonstrativ zu entladen, dann jemand arglos danach greifen zu lassen ...
aua! Praxis ist anders als vereinfachte Theorie ! Inhomogenität
im Dielektrikum....so der terminus technicus... die verzögert Ladungen
freigeben.
Kunststoffe gehören allgemein in die Klasse der
nichtlinearen Optik, bewegte Luft ebenso und bei Ladungstrennung wird die
Sache noch komplizierter, der Strahl bleibt alles andere als gleichmäßig
im Microbereich, er erfährt Jitter, er verzittert durch mindestens
3 Umgebungsbedingungen. Verzittern ist in der Zeitebene, ändert wenig
in der Reihenfolge unserer seriellen Information. Aber wenn ein Musiker
aus dem Takt kommt, spielt er doch noch die richtige Töne und richtig
nacheinander oder ? Trotzdem mag man nicht anhören!
Mikrorisse: wir empfehlen bei der Entnahme der CD aus dem Tray die Feder in der Mitte mit einem Finger zusammenzudrücken, mit der anderen Hand die CD aus der Hülle zu entnehmen. das vermeidet Mikrorisse und sorgt für eine längere Lebenserwartung der CD. Mikrorisse ziehen Luftfeuchtigkeit, das beeinflußt die Dauerhaftigkeit des Kunststoffs und das elektrische Verhalten der CD.
Zykluszeit : Derzeit ca. 4 Sec.- Im Interesse des Herstellers der CD kurz, um maximale Stückzahl in möglichst kurzer Zeit zu produzieren.